Photovoltaik mit Wallbox: das E-Auto mit PV-Strom laden
Selbst erzeugter PV-Strom ist die günstigste Art, ein E-Auto zu laden. Hier erfahren Sie, wie Anlage und Wallbox zusammenspielen und worauf es bei der Auslegung ankommt.
So spielt die Wallbox mit der PV-Anlage zusammen
Mit einer intelligenten Wallbox laden Sie Ihr E-Auto bevorzugt dann, wenn die Sonne scheint: Das sogenannte Überschussladen nutzt genau den Strom, der sonst ins Netz fließen würde. Selbst erzeugter PV-Strom kostet Sie rechnerisch oft nur rund 10 Cent pro kWh, ein Bruchteil des Netzstrompreises.
Wer ein E-Auto fährt oder plant, sollte die Anlage von Anfang an größer dimensionieren, meist auf 10 bis 15 kWp. Gut zu wissen: Für steuerbare Wallboxen gibt es nach § 14a EnWG reduzierte Netzentgelte von etwa 110 bis 190 € pro Jahr.
Darauf sollten Sie achten
- Wallbox mit PV-Überschussladen (dynamische Regelung)
- Anlage groß genug planen (meist 10 bis 15 kWp)
- Energiemanagement, das Speicher und Wallbox koordiniert
- § 14a EnWG: reduzierte Netzentgelte für steuerbare Wallboxen
- Wallbox-Anmeldung beim Netzbetreiber (macht der Fachbetrieb)
Was kostet die Kombination aus PV und Wallbox?
Eine Wallbox mit Installation kostet je nach Modell und Leitungsweg meist 1.500 bis 3.000 € zusätzlich zur Anlage. Eine 12-kWp-Anlage mit Speicher und Wallbox liegt damit grob bei 21.000 bis 30.000 €.
Ob sich die Kombination rechnet, hängt vor allem von Ihrer Fahrleistung ab: Wer 10.000 km pro Jahr mit PV-Strom statt Netzstrom lädt, spart schnell mehrere hundert Euro jährlich. Die Fachbetriebe kalkulieren das im Angebot konkret durch.
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